Donnerstag, 26. April 2012

Maßnahmetag - gestern....


ZEHN kleine Teilnehmer saßen im Warmen und fanden es scheun
einer ist zum Termin gegangen, da waren es nur noch NEUN!

NEUN kleine Teilnehmer passen auf und keiner lacht
einer hat es doch getan, da war 'n es nur noch ACHT!

ACHT kleine Teilnehmer erzählen von ihren Lieben,
einer hat nen Job gefunden, da war'n es nur noch SIEBEN!

SIEBEN kleine Teilnehmer wollen Kaffee  - lechz
einer hat zu heiß getrunken, da war'n es nur noch SECHS!

SECHS kleine Teilnehmer zeigen ihre Strümpf,
einer hat kein Plan gehabt, da war'n es nur noch FÜNF!

FÜNF kleine Teilnehmer sind allein und wollen Bier,
einer ist bei Rot gegangen, da war'n es nur VIER!

VIER kleine Teilnehmer sind noch im Maßnahme-Brei,
einer ist  eingeschlafen, da war'n es nur noch DREI!

DREI kleinen Teilnehmern ist das alles einerlei,
der eine ist lang hingeschlagen, da war'n es nur noch ZWEI!

ZWEI kleine Teilnehmer sind traurig und finden es gemein
einer wird noch gehen müssen und einer bleibt ALLEIN!

EIN kleiner Teilnehmer ist ohne MÜTCHEN,
ja, das ist Euer vany mit HÜTCHEN.....

hihihihi...

Es herrscht Teilnehmer-Schwund in der Gruppe von Frau Z.! Gestern waren so wenige da, das war schon unheimlich. Angeblich sind zwei Teilnehmer erkrankt, zwei im Praktikum, einer fehlte unentschuldigt, einer zum Vorstellungstermin, zwei in Arbeit....

Thema für uns Übriggebliebenen: DIE ERSTEN 100 TAGE IM NEUEN JOB!
Diese Tage  bergen irrwitzig viele Gefahren. Fallstricke werden von Arbeitgebern und neuen Kollegen ausgeworfen, um den geneigten Teilnehmer wieder aus seinem Job zu katapultieren!

Das fängt bei A wie Anforderungen (die natürlich viel zu hoch sein werden) an und hört bei Ü wie Überstunden (die natürlich unbezahlt sein werden) auf... zwischendrin hat der Neuling mit Krankheiten, einem Dresscode, diversen Fettnäpfchen und Mobbing zu tun. Davon abgesehen ist er allen unsympathisch, hat keinen Spaß an der neuen Arbeit und weil er zu doof ist sich den Wecker zu stellen, kommt er auch noch zu spät. Ergebnis: Kündigung in der Probezeit...
Es kann ja aber auch passieren, dass der neue Arbeitgeber einen für die Arbeit nicht entlohnt!
Hier legt Frau Z. uns nahe, gleich einen Anwalt einzuschalten und nicht erst auf ein BURN OUT zu warten....
Und irgendwie findet das neue schöne "BURN IN"  seinen Weg in die Diskussion!
BURN IN ist, wenn man sich im Job zu Tode langweilt! Das ist beinahe genauso schlimm wie BURN OUT. Das kann ich nur bestätigen, während der Maßnahme bin ich regelmäßig am Rande eines BURN INs....



ich werde mich nun mental darauf vorbereiten, dass ich in der kommenden Woche URLAUB habe!
Den kann ich auch voll und total genießen, weil ich mich gestern wieder einen kompletten Maßnahmetag geBURN - INnt habe.

Lieben Gruß, vany
(mit ächt viel MÜTCHEN unterm hütchen!)






Kommentare:

  1. Da würde ich auch jede Woche ne andere Ausrede finden, um mir den ganzen Mist nicht anhören zu müssen!!!

    Ein liebes Grüßle von Tanja

    AntwortenLöschen
  2. Armes Hascherl!
    Ich lese zwar nur zu gerne von Deinen Maßnahmetagen, aber tauschen möchte ich nicht. Jedoch bin ich zu 100% überzeugt, daß der "Burn in" Dich nicht für Dein ganzes Leben zeichnet ;o)
    Mit jedem beschissenen Maßnahmetag geht es dem Ende entgegen.
    Ich wünsche Dir eine tolle Urlaubswoche.
    Liebe Grüße, Elke

    AntwortenLöschen
  3. Herrlich, da komm ich heim und schmeiß den PC an und les das. Mehr brauch ich heute nicht....Danke Vany mit Mütchen unterm Hütchen
    Lieben Gruss
    Anke

    AntwortenLöschen
  4. Meine liebe Vany!
    An Dir ist ja nicht nur eine Schriftstellerin, sondern auch eine Dichterin verloren gegangen. Hast Du Frau Z. schon mal diese Deine Seite gezeigt?
    Gerade neulich habe ich so gedacht, was macht eigentlich Herr F.?
    Am Anfang hast Du mal was von Erneuerung geschrieben (damit hast Du mich übrigens"gekriegt"), dazu fällt mir dann noch "soilent green" ein.
    Was ich total blöde finde bei der Maßnahme ist, dass immer alles so schlecht gemacht wird. Es könnte doch auch alles von Anfang an gut gehen.
    Dir gefällt der Job, Dein Chef mag Dich, die Kollegen auch, Du wirst nicht krank, etc pp.
    Bei einem meiner Studier-Versuche hat der eine Professor gleich bei der Begrüssungsrede alle runter gemacht. Von wegen, es schafft eh nur ein Drittel, es wird noch viel anstrengender und schwieriger, als wir es uns jemals vorgestellt haben...etc pp.
    Aus heutiger Sicht pädagogisch total unwertvoll.
    Eigentlich sollte Frau Z. Euch doch aufbauen und motivieren.
    Naja, Theorie und Praxis.
    Ich gerate ins Schwafeln, gefährlich.
    Dein Tägg mit der Laune habe ich nicht vergessen.
    Gibt es ein Zeitlimit?
    Jetzt bring ich mal die Girls ins Bett.
    Bis die Tage
    Deine Miri-Maus

    AntwortenLöschen
  5. Dein Gedicht ist klasse! Aber den Rest verstehe ich nicht. Warum sollten die ersten 100 Tage im Job nur negativ verlaufen? Zzz....
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, einen tollen Urlaub und gaaanz viel Sonne!
    Liebe Grüße
    Kilchen

    AntwortenLöschen
  6. Hallo Vany,
    soll ich lachen oder weinen, Vany mit Mütchen unterm Hütchen im Maßnahme-Brei versunken?
    Nutze das "Time Out" nächste Woche und lass andere burnen; in oder out - is egal :o)
    LG Angelika

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Vany, du brauchst eigentlich Frau Z. und die AA gar nicht, so wie du auch noch dichten kannst!! Ich wünsch dir zu deinem Mütchen noch mehr Mütchen damit es bald vorbei ist. Liebe Grüße und schönes Wochenende Kerstin

    AntwortenLöschen
  8. hallo vany, hab deinen herrlichen post mal schnell nachglesen, hänge mit bloggen hinterher...das umgeschriebene lied ist köstlich! wünsch dir weiter viel mütchen unterm hütchen und eine wunderbare frau-z-und-co-freie zeit!! grüß*chen von dornrös*chen!

    AntwortenLöschen
  9. Das Lied gefällt mir gut, aber noch viel mehr das Burn in. Selten so gelacht! "Volkskrankheit Burn-in" *grins*
    Aber ich hoffe, dass du nicht schon hart gemobbt wurdest, das ist nämlich echt Gift im Job!

    AntwortenLöschen