natürlich nicht alles, aber eine ganze Menge.
Vieles ist schon weg.
Ein gutes Gefühl.
Der antike Schrank, von dem niemand weiß, ob er alt ist oder nicht und der in seiner Schublade nicht mal eine tote Maus beherbergte, ist verkauft.
Er hat noch richtig was vor sich.
Auf unsere Anzeige hin hat sich ein mitteldeutscher Mann gemeldet, der für einen belgischen Zwischenhändler Antikes und Stilmöbeliges sucht, der das wiederum nach China verkauft.
Weil es sich aber nicht lohnt, nur für das eine Teil bis nach Hamburg zu fahren, kommt der Abholdienst (wo der dann wohl herkommt?) erst in etwa zwei Wochen.
Reich sind wir durch den Verkauf irgendwie nicht geworden.
In Deutschland will keiner mehr sowas haben...... kann ich verstehen, ich will ihn ja auch nicht mehr.
Ich habe den Schrank schon weitesgehend ausgeräumt und so überhaupt keine Lust den Krempel da wieder rein zu stellen. Nun stehen hier unsere Gesellschaftsspiele aufgetürmt herum.
Und ein StarWars-Puzzle.
Jedesmal, wenn ich an dem Turm vorbeikomme, denke ich: "Räum das weg!"
Und meine Arme sagen: "Vergiss es, wir heben uns nicht!"
Ich war tatsächlich und wahrhaftig am Überlegen, ob ich an diesem Wochenende superspontan einen Flohmarktstand buche, nur damit ich diese doofen Spiele nicht weg räumen muss.
Einzig der Gedanke, dass ich dann aber den anderen Flohmarktkram aus dem Keller holen muss, damit es sich lohnt, hielt mich davon ab.
Ich bin eine faule Socke. Ohne Schamgefühl.
........
Gestern, als ich vom Einkaufen kam und am Wandsbek-Markt vorbei gefahren bin, traf mich fast der Schlag.
Irgendwie hatte ich gehofft, dass es diesmal spurlos vorüber geht.....
Ich hatte mich ja schon mal über die unerklärliche, jährlich wieder auftauchende Lust der Hamburger, sich als Bayern zu verkleiden, ausgelassen.
Mein ganz persönlicher
OKTOBERSCHRECK!!!
im September ....
das ist scheußlicher als die Tatsache, dass es schon Lebkuchen im Supermarkt gibt.
Soeben musste ich feststellen, dass es schlimmer wird.
Das Zelt, dass die da gerade in ihrem blauweißen Wahn aufstellen, ist gigantisch.
Ich brech zusammen.
Montag ist das bestimmt fertig, dann schenke ich Euch ein Foto.
Das ist irgendwie so, wie mit Unfällen, es graut einen schrecklich, aber man muss hinkucken.....
Habt einen schönen Sonntag,
vany
Sonntag, 14. September 2014
Mittwoch, 10. September 2014
Marta hat abgenommen.
Definitiv.
Gestern war Elternabend. Nur EINE Stunde lang!
Jawoll.
So hab ich das gern.
Nicht nur, weil das die Möglichkeit eines Strafmandats wegen Falschparkens vor der Schule einschränkt, denn SÄMTLICHE Klassenleitungen haben anscheinend ihren Elternabend auf gestern gelegt und die Lehranstalt ist für ALLE Eltern weit weg.
Sondern weil ich auch pünktlich zum Anfangsakkord von "Mord mit Aussicht" wieder zu Hause war.
Jippi.
An Elternabenden geht es weniger um unsere Kinder als vielmehr um unsere Geldbeutel.
Das war schon immer so und es wird auch immer so bleiben.
Demnächst steht eine kleine Klassenreise an.
Da zwei der begleitenden Lehrkräfte mangels Aufsicht der eigenen Brut nur an drei Tagen reisen wollen, ist sie denkbar kurz.
Nämlich nur drei Tage lang.
Und Marta sagt:
"Bitte geben Sie den Kindern nicht so viel Taschengeld mit. Zehn Euro sollten genügen...."
"Wieviel?", entrüstet sich eine Mutter, "Für drei Tage? Da reichen ja wohl auch fünf!"
Applaus!
Das fand ich großartig. Recht hat sie.
Ein Vater wollte unbedingt, dass sein Sohn das Smartphone mitnehmen darf.
Er hat dafür gekämpft, dass es zumindest während der grausam langen, 50 Minuten dauernden Zugfahrt benutzen darf und einen fünfminütigen Monolog gehalten.
Marta könnte die Telefone ja dann einsammeln.....
"Nein!", bleibt Marta hart, " Die Handys sind dann nicht versichert und ich will die Verantwortung nicht haben!"
Vati lächelt und seufzt zufrieden: " Aber ich kann sagen, ich habe es versucht...."
Die Kinder sollten eigentlich ja fünf Tage Reise bekommen, aber wegen des obengenannten Grundes ist das so nicht möglich.
Nun machen sie den Montag einen Ausflug zu Hagenbecks Tierpark und am Dienstag einen zum
Freilichtmuseum Kiekeberg.
Beide Ausflugsziele finde ich schön, deshalb habe ich mal die Links eingefügt.
Hagenbeck ist nicht so unbedingt ein Schnäppchen.... aber sie haben ein Walroßbaby.....
so sweet.... * . *
Ja, und Marta hat abgenommen.
Sie ist nicht mehr ganz so quadratisch.
Zudem war sie äußerst bemüht, entspannt und locker rüber zu kommen.
Die leidige Elternvertreterwahl war auch wieder ratzfatz erledigt.
Ich bin jedes Mal bannig erstaunt, wie schnell das bei dieser Klasse geht.
Ich kannte das bisher nur als wahnsinnig zähe Angelegenheit,
bei der alle Eltern geistesabwesend bis dümmlich blickend auf ihren Zettelchen herumkritzelten.
Aus dem Grund habe ich mich dann immer irgendwann geopfert.
"Okay, ich mach den Vertretervertreter, brauchen wir noch einen....."
Das ist überhaupt nicht nötig.
So schnell, wie die HIER schreien, habe ich noch nicht mal versucht, dümmlicher und geistesabwesender als sonst, aus der Wäsche zu kucken.
Bei der nächsten Wahl befürchte ich ein Hauen und Stechen.
"Nein, nicht schon wieder DU, Beate, jetzt will ich mal dran sein!"
"Das kannst Du knicken, Tatjana! Das ist MEIN Job!"
"Träum weiter, Renate - ICH mach das dieses Jahr...."
"Schnauze, Du Kuh!"
"Aufs Maul, oder was?"
"Alder, ich schlach Dir auf Fresse!"
Das wird großartig!
Habt einen schönen Tag,
vany
Gestern war Elternabend. Nur EINE Stunde lang!
Jawoll.
So hab ich das gern.
Nicht nur, weil das die Möglichkeit eines Strafmandats wegen Falschparkens vor der Schule einschränkt, denn SÄMTLICHE Klassenleitungen haben anscheinend ihren Elternabend auf gestern gelegt und die Lehranstalt ist für ALLE Eltern weit weg.
Sondern weil ich auch pünktlich zum Anfangsakkord von "Mord mit Aussicht" wieder zu Hause war.
Jippi.
An Elternabenden geht es weniger um unsere Kinder als vielmehr um unsere Geldbeutel.
Das war schon immer so und es wird auch immer so bleiben.
Demnächst steht eine kleine Klassenreise an.
Da zwei der begleitenden Lehrkräfte mangels Aufsicht der eigenen Brut nur an drei Tagen reisen wollen, ist sie denkbar kurz.
Nämlich nur drei Tage lang.
Und Marta sagt:
"Bitte geben Sie den Kindern nicht so viel Taschengeld mit. Zehn Euro sollten genügen...."
"Wieviel?", entrüstet sich eine Mutter, "Für drei Tage? Da reichen ja wohl auch fünf!"
Applaus!
Das fand ich großartig. Recht hat sie.
Ein Vater wollte unbedingt, dass sein Sohn das Smartphone mitnehmen darf.
Er hat dafür gekämpft, dass es zumindest während der grausam langen, 50 Minuten dauernden Zugfahrt benutzen darf und einen fünfminütigen Monolog gehalten.
Marta könnte die Telefone ja dann einsammeln.....
"Nein!", bleibt Marta hart, " Die Handys sind dann nicht versichert und ich will die Verantwortung nicht haben!"
Vati lächelt und seufzt zufrieden: " Aber ich kann sagen, ich habe es versucht...."
Die Kinder sollten eigentlich ja fünf Tage Reise bekommen, aber wegen des obengenannten Grundes ist das so nicht möglich.
Nun machen sie den Montag einen Ausflug zu Hagenbecks Tierpark und am Dienstag einen zum
Freilichtmuseum Kiekeberg.
Beide Ausflugsziele finde ich schön, deshalb habe ich mal die Links eingefügt.
Hagenbeck ist nicht so unbedingt ein Schnäppchen.... aber sie haben ein Walroßbaby.....
so sweet.... * . *
Ja, und Marta hat abgenommen.
Sie ist nicht mehr ganz so quadratisch.
Zudem war sie äußerst bemüht, entspannt und locker rüber zu kommen.
Die leidige Elternvertreterwahl war auch wieder ratzfatz erledigt.
Ich bin jedes Mal bannig erstaunt, wie schnell das bei dieser Klasse geht.
Ich kannte das bisher nur als wahnsinnig zähe Angelegenheit,
bei der alle Eltern geistesabwesend bis dümmlich blickend auf ihren Zettelchen herumkritzelten.
Aus dem Grund habe ich mich dann immer irgendwann geopfert.
"Okay, ich mach den Vertretervertreter, brauchen wir noch einen....."
Das ist überhaupt nicht nötig.
So schnell, wie die HIER schreien, habe ich noch nicht mal versucht, dümmlicher und geistesabwesender als sonst, aus der Wäsche zu kucken.
Bei der nächsten Wahl befürchte ich ein Hauen und Stechen.
"Nein, nicht schon wieder DU, Beate, jetzt will ich mal dran sein!"
"Das kannst Du knicken, Tatjana! Das ist MEIN Job!"
"Träum weiter, Renate - ICH mach das dieses Jahr...."
"Schnauze, Du Kuh!"
"Aufs Maul, oder was?"
"Alder, ich schlach Dir auf Fresse!"
Das wird großartig!
Habt einen schönen Tag,
vany
Donnerstag, 4. September 2014
Es bewegt sich was
Man muss irrwitzig schnell sein, wenn man ein Grundstück haben möchte.
Morgens um zehn Minuten nach sechs habe ich den Makler kontaktiert.
Und ich war nicht mal die Erste!
Aber wir waren die Ersten, die es gesehen haben.
"Wo soll ich unterschreiben?", hat Herr Hütchen gleich gefragt.
Wir waren sofort verliebt.
Mitten in der Nacht danach hat eine Interessentin eine Mail mit einem höheren Gebot geschickt.
Ich war völlig von den Socken.
Die hat sich das Grundstück nicht mal angeschaut!
So weit ist es schon in Hütchenburg, weil Schleswig-Holstein so schrumpft.
Das ist der harte Kampf um die letzten Fleckchen.
Der Makler ist auch wieder ne Schau.
Steinalt und hat schon verquere Vorstellungen, zum Beispiel möchte er, dass seine Courtage mit in den notariellen Kaufvertrag aufgenommen wird.
Der hat sie doch nicht mehr alle - das kann der Notar noch hübsch in seine Gebühren einrechnen.
Je nach Formulierung kann sich auch die Grunderwerbsteuer erhöhen oder der Herr Makler bei Zahlungsverzug einen Titel erwirken und dergleichen mehr.... also Obacht!
Der Kaufvertrag zwischen dem Verkäufer und mir wird beglaubigt und sonst gar nichts.
Das wollte er dann so nicht stehen lassen.
"Nein, Frau Hütchen, ich kenne Sie nicht! Das ist so üblich.... und wenn Sie das nicht wollen, dann müssen Sie mir das Geld bar am Tag der Beurkundung geben. Einen Scheck nehm ich nicht!!!"
Ich wollte mich wegschmeissen und konnte nur japsen: " Wer hat denn noch Schecks?"
Das wird ein Spaß.
Ich renne doch nicht mit einem Geldpaket unter dem Arm zum Notar.....
Womöglich noch einen Koffer am Handgelenk angebunden oder so..
......
Wenn jetzt kein Problem mit dem Boden oder der Entsorgung des Altbestandes auftritt....
Oder Methusalem einen Rappel kriegt und nicht rechzeitig entmündigt werden kann,
dann haben wir endlich unser Plätzchen gefunden.
Das Grundstück ist jedenfalls so groß und hat ein so geniales Baufenster,
dass Herr Hütchen das neue Haus mal eben um einiges weiter aufgeblasen hat.
Wenn man vom Arbeitszimmer in die Küche geht, ist man außer Atem,
wenn man angekommen ist.
Ohne eine Treppe zu benutzen!
Es liegt in einer langen, langen Strasse mit dem schönen Namen Fledermauslied.
Naja, so ähnlich ;-)
Vor dem Grundstück hält ein Bus, der uns zur nächsten U-Bahn fahren kann.
"Moin, Karl-Heinz!", werde ich morgens fröhlich den Busfahrer begrüßen.
Das ist ein bißchen schräg, ich weiß.... also das mit der Bushaltestelle vor der Tür.
..........
Jetzt seid Ihr auf dem neuesten Stand.
Im Moment versinken wir in Papierkram und Plänen.
Wunderbar aufregend.
Am Wochenende wollen wir uns die Bemusterungshalle des Bauträgers anschauen.
Habt einen schönen Tag, vany
Morgens um zehn Minuten nach sechs habe ich den Makler kontaktiert.
Und ich war nicht mal die Erste!
Aber wir waren die Ersten, die es gesehen haben.
"Wo soll ich unterschreiben?", hat Herr Hütchen gleich gefragt.
Wir waren sofort verliebt.
Mitten in der Nacht danach hat eine Interessentin eine Mail mit einem höheren Gebot geschickt.
Ich war völlig von den Socken.
Die hat sich das Grundstück nicht mal angeschaut!
So weit ist es schon in Hütchenburg, weil Schleswig-Holstein so schrumpft.
Das ist der harte Kampf um die letzten Fleckchen.
Der Makler ist auch wieder ne Schau.
Steinalt und hat schon verquere Vorstellungen, zum Beispiel möchte er, dass seine Courtage mit in den notariellen Kaufvertrag aufgenommen wird.
Der hat sie doch nicht mehr alle - das kann der Notar noch hübsch in seine Gebühren einrechnen.
Je nach Formulierung kann sich auch die Grunderwerbsteuer erhöhen oder der Herr Makler bei Zahlungsverzug einen Titel erwirken und dergleichen mehr.... also Obacht!
Der Kaufvertrag zwischen dem Verkäufer und mir wird beglaubigt und sonst gar nichts.
Das wollte er dann so nicht stehen lassen.
"Nein, Frau Hütchen, ich kenne Sie nicht! Das ist so üblich.... und wenn Sie das nicht wollen, dann müssen Sie mir das Geld bar am Tag der Beurkundung geben. Einen Scheck nehm ich nicht!!!"
Ich wollte mich wegschmeissen und konnte nur japsen: " Wer hat denn noch Schecks?"
Das wird ein Spaß.
Ich renne doch nicht mit einem Geldpaket unter dem Arm zum Notar.....
Womöglich noch einen Koffer am Handgelenk angebunden oder so..
......
Wenn jetzt kein Problem mit dem Boden oder der Entsorgung des Altbestandes auftritt....
Oder Methusalem einen Rappel kriegt und nicht rechzeitig entmündigt werden kann,
dann haben wir endlich unser Plätzchen gefunden.
Das Grundstück ist jedenfalls so groß und hat ein so geniales Baufenster,
dass Herr Hütchen das neue Haus mal eben um einiges weiter aufgeblasen hat.
Wenn man vom Arbeitszimmer in die Küche geht, ist man außer Atem,
wenn man angekommen ist.
Ohne eine Treppe zu benutzen!
Es liegt in einer langen, langen Strasse mit dem schönen Namen Fledermauslied.
Naja, so ähnlich ;-)
Vor dem Grundstück hält ein Bus, der uns zur nächsten U-Bahn fahren kann.
"Moin, Karl-Heinz!", werde ich morgens fröhlich den Busfahrer begrüßen.
Das ist ein bißchen schräg, ich weiß.... also das mit der Bushaltestelle vor der Tür.
..........
Jetzt seid Ihr auf dem neuesten Stand.
Im Moment versinken wir in Papierkram und Plänen.
Wunderbar aufregend.
Am Wochenende wollen wir uns die Bemusterungshalle des Bauträgers anschauen.
Habt einen schönen Tag, vany
Donnerstag, 21. August 2014
Leider alle....
Die Sommerferien sind zu Ende.
Irgendwie geht es dann doch immer ganz schnell mit den sechs Wochen, die sich zu Beginn vor einem auftürmen.
Es war eine herrlich entspannte Zeit.
Mal abgesehen von der drohenden Obdachlosigkeit.
Natürlich haben wir uns wieder einiges angesehen.
Irgendwas stört aber immer. Mal ist es die Lage, dann ist der Garten zu groß oder gar das Haus.
Eines haben wir angesehen.... das war so groß.... ich hatte Sorge, meine Familie ein halbes Jahr nicht zu sehen, wenn wir da einziehen.
Einige Verkäufer haben Preisvorstellungen, die jenseits von Gut und Böse liegen.
"Charmantes Häuschen mit Potenzial" bedeutet eigentlich immer, dass man es einreissen müsste.
"Nur Koffer packen und einziehen" ist so zu verstehen, dass man die Bäder nicht nutzen sollte, sondern den Brunnen im Garten und die Küche "alle elektrischen Geräte" aufweist, die aus den 70er Jahren stammen.
"Mit wenigen Handgriffen wird das Haus wieder zum Einfamilienhaus" ist besonders gern genommen. Aus Gründen haben einige Verkäufer ihre Häuser in zwei Wohnungen geteilt.
Da haben die dann zwei Hauseingänge, mindestens zwei Kellerzugänge, zwei Küchen und - das finde ich wiederum richtig chic - zwei Bäder. Winzige Zimmerchen, die an Zellen erinnern.
Und natürlich sind sie an interessanten Stellen zugemauert.
Von wegen mit wenigen Handgriffen.........
Eine wunderschöne Altbauwohnung haben wir uns angeschaut.
Über zwei Ebenen, riesige Küche, Balkon, Garten zur Mitbenutzung.
Aber leider direkt hinter einer Discothek, die allerlei Gesocks anzieht und wo es in lauen Sommernächten auch mal zu einer Schießerei kommen kann.....
.....
Unser Fröhlich ist gerade fröhlich zum ersten Schultag in der 6. Klasse gehoppst.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie frohgemut der kleine Kerl in die Schule geht.
Blödes kann der komplett ausblenden.
Stattdessen ruft er aus:
" Kein LBG mehr! Und alle meine Freunde wieder sehen - ich freu mich!"
LBG = LernBereich Gesellschaft.
Der Schulsenator hat beschlossen, dass auch die Stadtteilschüler nicht mehr in zusammengefassten Fächern unterrichtet werden sollen. NW (Naturwissenschaften) und besagtes LBG ist wieder
in Geographie, Biologie, Physik, Chemie und PGW aufgeteilt.
da bin ich sehr froh drüber.
Mich hat dieses NW ganz wuschig gemacht. Jede Woche ein anderes Thema und ein roter Faden war nicht erkennbar. Mal Pflanzen, mal die Bundesländer, dann wieder der Hund, um wieder abzubiegen zu den Hauptstädten der Erde.....
Und zwischendrin das menschliche Auge.
Allerdings ist das Schulschwimmen auch abgeschafft.
Zumindest für die weiterführenden Schulen.
Was das wohl für die Schwimmhallen in Hamburg bedeutet?
Für mich persönlich ist das ganz angenehm, weil mein Kind nicht mit ungeföhnten Haaren durch den Winter stapft.
Schlau arbeitet ab heute wieder auf einigen Baustellen dieser schönen Stadt und darf völlig legal
Graffitis auf Fassaden aufbringen. Zu seinem Bedauern muss er allerdings auch so blöde Sachen machen, wie Farben schleppen und Fenster abkleben.
Ich glaube, heute müssen sie ein Haus eines Möbelriesen aus dem hohen Norden fertig besprühen.
Sieht lustig aus, wenn die mit ihren Gasmasken auf den Leitern stehen.
Ich frag ihn später mal, ob ich ein Bild einstellen darf.
Habt einen schönen Tag,
vany
Irgendwie geht es dann doch immer ganz schnell mit den sechs Wochen, die sich zu Beginn vor einem auftürmen.
Es war eine herrlich entspannte Zeit.
Mal abgesehen von der drohenden Obdachlosigkeit.
Natürlich haben wir uns wieder einiges angesehen.
Irgendwas stört aber immer. Mal ist es die Lage, dann ist der Garten zu groß oder gar das Haus.
Eines haben wir angesehen.... das war so groß.... ich hatte Sorge, meine Familie ein halbes Jahr nicht zu sehen, wenn wir da einziehen.
Einige Verkäufer haben Preisvorstellungen, die jenseits von Gut und Böse liegen.
"Charmantes Häuschen mit Potenzial" bedeutet eigentlich immer, dass man es einreissen müsste.
"Nur Koffer packen und einziehen" ist so zu verstehen, dass man die Bäder nicht nutzen sollte, sondern den Brunnen im Garten und die Küche "alle elektrischen Geräte" aufweist, die aus den 70er Jahren stammen.
"Mit wenigen Handgriffen wird das Haus wieder zum Einfamilienhaus" ist besonders gern genommen. Aus Gründen haben einige Verkäufer ihre Häuser in zwei Wohnungen geteilt.
Da haben die dann zwei Hauseingänge, mindestens zwei Kellerzugänge, zwei Küchen und - das finde ich wiederum richtig chic - zwei Bäder. Winzige Zimmerchen, die an Zellen erinnern.
Und natürlich sind sie an interessanten Stellen zugemauert.
Von wegen mit wenigen Handgriffen.........
Eine wunderschöne Altbauwohnung haben wir uns angeschaut.
Über zwei Ebenen, riesige Küche, Balkon, Garten zur Mitbenutzung.
Aber leider direkt hinter einer Discothek, die allerlei Gesocks anzieht und wo es in lauen Sommernächten auch mal zu einer Schießerei kommen kann.....
.....
Unser Fröhlich ist gerade fröhlich zum ersten Schultag in der 6. Klasse gehoppst.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie frohgemut der kleine Kerl in die Schule geht.
Blödes kann der komplett ausblenden.
Stattdessen ruft er aus:
" Kein LBG mehr! Und alle meine Freunde wieder sehen - ich freu mich!"
LBG = LernBereich Gesellschaft.
Der Schulsenator hat beschlossen, dass auch die Stadtteilschüler nicht mehr in zusammengefassten Fächern unterrichtet werden sollen. NW (Naturwissenschaften) und besagtes LBG ist wieder
in Geographie, Biologie, Physik, Chemie und PGW aufgeteilt.
da bin ich sehr froh drüber.
Mich hat dieses NW ganz wuschig gemacht. Jede Woche ein anderes Thema und ein roter Faden war nicht erkennbar. Mal Pflanzen, mal die Bundesländer, dann wieder der Hund, um wieder abzubiegen zu den Hauptstädten der Erde.....
Und zwischendrin das menschliche Auge.
Allerdings ist das Schulschwimmen auch abgeschafft.
Zumindest für die weiterführenden Schulen.
Was das wohl für die Schwimmhallen in Hamburg bedeutet?
Für mich persönlich ist das ganz angenehm, weil mein Kind nicht mit ungeföhnten Haaren durch den Winter stapft.
Schlau arbeitet ab heute wieder auf einigen Baustellen dieser schönen Stadt und darf völlig legal
Graffitis auf Fassaden aufbringen. Zu seinem Bedauern muss er allerdings auch so blöde Sachen machen, wie Farben schleppen und Fenster abkleben.
Ich glaube, heute müssen sie ein Haus eines Möbelriesen aus dem hohen Norden fertig besprühen.
Sieht lustig aus, wenn die mit ihren Gasmasken auf den Leitern stehen.
Ich frag ihn später mal, ob ich ein Bild einstellen darf.
Habt einen schönen Tag,
vany
Sonntag, 10. August 2014
Staubsaugerbeutel
Wir sind wieder da.
Und haben ganz viele neue Mitbewohner.
Obdachloses Krabbelviehzeugs.
Nicht nur Spinnen auch Grashüpfer und Tierchen, die ich nicht mit Namen kenne.
Hier heißt es nur noch:
"Liebling, hol den Friedhof aus der Kammer!"
Ich sauge nicht nur die Böden, sondern beinahe stündlich die Wände, die Decken, den Eingang....
eigentlich ausnahmslos alles.
Manche Krabbler sind so groß, dass ich die Saugleistung auf allerhöchste Stufe hochdrehen muss, damit die Biester auch in ihrem Grab ankommen.
Wir hatten Traumtage an der Ostsee. Das Wetter war unglaublich gut, beinahe zu heiß.
Hin und wieder waren ziemlich schräge Vögel am Strand.
Bei zwei Damen war ich versucht einen Arzt zu rufen.
Die hatten sich vormittags schon derart die Lampen zugegossen, dass sie nur noch lauthals lachten.
Meinen Unmut bekamen die beiden natürlich mit und es wurde noch schlimmer.
Ich musste mich damit abfinden, dass sie mich für komplett humorlos halten und sich selbstredend das Lachen nicht verbieten lassen. Egal wie laut und wie hysterisch....
Andere wiederum bauten sich kleine Eigenheime aus den Strandkörben und versperrten damit die Sicht aufs Wasser.
Eigentlich nicht dramatisch, aber wegen des auflandigen Windes war die Strömung ziemlich gefährlich und ich wollte Fröhlich im Auge behalten.... ich habe noch nie so viel herumgestanden, wie in diesem Urlaub. Sieht aus als hätte sich eine Großfamilie dort eingenistet - war aber nicht so.
Sie waren zu dritt, konnten aber keinen weiteren Korb buchen, weil alle belegt waren - da hatte ich wohl noch Glück....
Zwischendurch hatten wir unser Traumhäuschen gefunden.
Es dann aber leider wieder verloren.
Wir waren nicht mal geizig.
Aber ein junges Paar mit Baby hat das Rennen gemacht.
Voll fies.
Als wenn man kein Dach über dem Kopf braucht, wenn man ältere Kinder hat.
Wir suchen also weiter....
Schlau ist mit dem Rehlein in Lissabon und liess es sich vorher in Italien gut gehen.
Damit verabschiede ich mich schon wieder von Euch.
Der Bügelberg will abgearbeitet werden und garantiert haben sich einige unserer neuen Mitbewohner
an die Oberfläche gewagt, um ihre letzten Lebenssekunden im Staubsaugerbeutel zu verbringen.
Habt einen schönen Tag,
vany
Und haben ganz viele neue Mitbewohner.
Obdachloses Krabbelviehzeugs.
Nicht nur Spinnen auch Grashüpfer und Tierchen, die ich nicht mit Namen kenne.
Hier heißt es nur noch:
"Liebling, hol den Friedhof aus der Kammer!"
Ich sauge nicht nur die Böden, sondern beinahe stündlich die Wände, die Decken, den Eingang....
eigentlich ausnahmslos alles.
Manche Krabbler sind so groß, dass ich die Saugleistung auf allerhöchste Stufe hochdrehen muss, damit die Biester auch in ihrem Grab ankommen.
Wir hatten Traumtage an der Ostsee. Das Wetter war unglaublich gut, beinahe zu heiß.
Hin und wieder waren ziemlich schräge Vögel am Strand.
Bei zwei Damen war ich versucht einen Arzt zu rufen.
Die hatten sich vormittags schon derart die Lampen zugegossen, dass sie nur noch lauthals lachten.
Meinen Unmut bekamen die beiden natürlich mit und es wurde noch schlimmer.
Ich musste mich damit abfinden, dass sie mich für komplett humorlos halten und sich selbstredend das Lachen nicht verbieten lassen. Egal wie laut und wie hysterisch....
Andere wiederum bauten sich kleine Eigenheime aus den Strandkörben und versperrten damit die Sicht aufs Wasser.
Eigentlich nicht dramatisch, aber wegen des auflandigen Windes war die Strömung ziemlich gefährlich und ich wollte Fröhlich im Auge behalten.... ich habe noch nie so viel herumgestanden, wie in diesem Urlaub. Sieht aus als hätte sich eine Großfamilie dort eingenistet - war aber nicht so.
Sie waren zu dritt, konnten aber keinen weiteren Korb buchen, weil alle belegt waren - da hatte ich wohl noch Glück....
Zwischendurch hatten wir unser Traumhäuschen gefunden.
Es dann aber leider wieder verloren.
Wir waren nicht mal geizig.
Aber ein junges Paar mit Baby hat das Rennen gemacht.
Voll fies.
Als wenn man kein Dach über dem Kopf braucht, wenn man ältere Kinder hat.
Wir suchen also weiter....
Schlau ist mit dem Rehlein in Lissabon und liess es sich vorher in Italien gut gehen.
Damit verabschiede ich mich schon wieder von Euch.
Der Bügelberg will abgearbeitet werden und garantiert haben sich einige unserer neuen Mitbewohner
an die Oberfläche gewagt, um ihre letzten Lebenssekunden im Staubsaugerbeutel zu verbringen.
Habt einen schönen Tag,
vany
Samstag, 19. Juli 2014
ich bin dann mal wech
nicht weit weg, nur an der Ostsee.
Wie immer, weiß ich noch nicht, ob meine Laptoptasche in das winzige Auto passt.
Mal sehen, ob ich Euch mit einigen Urlaubsgeschichten bei Laune halten kann.
Wie immer, weiß ich noch nicht, ob meine Laptoptasche in das winzige Auto passt.
Mal sehen, ob ich Euch mit einigen Urlaubsgeschichten bei Laune halten kann.
Und mich selbst mit Euren Blogs.
Ich wünsch Euch eine schöne, sonnige Zeit
Anfang August sind wir wieder da,
vany
Freitag, 11. Juli 2014
Schleswig-Holstein schrumpft
und zwar dramatisch!
Vielleicht liegt es an der Hitze, die ein Land umgeben von Wasser nicht so gut verträgt.
Es fing ganz harmlos an.
In Hütchendorf vor den Toren der großen Stadt liegt ein verträumtes, kleines Grundstück, das im Exposé mit 490 qm angegeben war.
Eine neuerliche Überprüfung der Fläche ergab eine tatsächliche von 470 qm.
Ich glaubte an einen Zufall, einen Irrtum.
In der schönen kleinen Schwester Hamburgs, nämlich Hütchenburg, ist die Lage aber um einiges verschärfter....
Aus 750 qm wurden über Nacht 620.... das ist bedrohlich!
Wenn das so weiter geht, ist zwischen Hamburg und Flensburg bald nichts mehr übrig.
......
Die jeweiligen Verkäufer der Grundstücke beharren trotz ihrer Irrtümer auf den Preisen.
Bei einem Schwund von 130 qm finde ich das schon erstaunlich.
Außerdem wird eine neuerliche Vermessung ergeben, dass es sich bei rund 550 qm
einpendeln wird.
Hinten läuft der Garten schmal zu, weil es in einer Kurve liegt.
Das Haus, das noch drauf steht, ist viel kleiner als meins und der Vorgarten ist mit zwei Schritten zu durchqueren.
Wer keinen Özil-Frosch-Blick hat, sieht, dass es nicht 600 qm groß sein kann.
Die 20 qm weniger in Hütchendorf wären zu verschmerzen, wenn das Baufenster nicht auch zusammenschrumpeln würde.
Weil es sich um ein zu teilendes Grundstück handelt und auf dem vorderen Teil ein sanierungsbedürftiges Haus steht, geht der Verkäufer davon aus, dass er bei dem im Preis nachlassen muss.
Deshalb beharrt er nun auf seinem Preis.
Mein Vorschlag an den Herrn Makler doch bei seiner Courtage nachzubessern kam nicht gut an.
"Das verkaufen wir auch so, Frau Hütchen!"
Ja, klar, die anderen wissen ja auch nicht, dass das Grundstück immer kleiner wird.
Wohlweislich ist es nämlich bei den Internetportalen ganz verschwunden, um irgendwann mit 420 qm wieder aufzutauchen.....
.........
Nebenbei wären wir fast einem unseriösen Wohnungsanbieter aufgesessen.
Aber Immonet hat uns gewarnt.
Ich finde es außerordentlich beruhigend, dass die tatsächlich die Anbieter überprüfen.
Wäre aber auch zu schön gewesen, um wahr zu sein.... hätte man auch von selbst drauf kommen können.....
Für eine knappe halbe Mio Euronen bekommt man in der Hansestadt nur noch 100 qm Wohnfläche zwischen Bahntrasse und Polizeiwache an einer sechsspurigen Hauptverkehrsachse.
Das ist dann doch etwas happig, finde ich.
(also inkl. Nebenkosten zzgl. Makler)
Obwohl ich die Polizeiwache auch als meinen persönlichen Schutz vor allem Ungemach hätte schön reden können. Dann ist der Preis schon fast wieder in Ordnung.
In Hamburg ist auch ein gegenläufiger Trend zu Schleswig-Holstein zu beobachten.
Die Stadt wird größer.
Die Stadtteile dehnen sich immer weiter aus... vor allem die hochgradig begehrten, wie Uhlenhorst, Winterhude und Eimsbüttel.
Was uns alles angeboten wurde, das angeblich noch in jenen Stadtteilen liegt.
Darauf angesprochen, dass diese oder jene Strasse beim besten Willen nicht mehr zur Uhlenhorst gehören kann, zucken die Makler nur mit den Schultern und lächeln.
Ich weiß gar nicht, warum die sich wundern, dass ihr Image so schlecht ist.
Sie tragen die Schlüssel, erzählen Dir nach, was im Exposé zu lesen war, welches die Auszubildende zusammengestellt hat, und versuchen dann noch ihren Job als knochenharte Arbeit zu verkaufen.
Gut, die Parkplatzsuche bei den diversen Objekten ist schon nervenaufreibend....
und immer wieder einen mitleidigen Blick aufzusetzen, wenn ich sage, dass mir das Angebotene zu teuer erscheint, ist sicherlich auch eine großartige Leistung.
.......
Habt einen schönen, heißen Sommertag
(vor allem Ihr da in den vom Gewitter gebeutelten Gegenden der Republik)
vany
PS: FINALE! Goil....
Vielleicht liegt es an der Hitze, die ein Land umgeben von Wasser nicht so gut verträgt.
Es fing ganz harmlos an.
In Hütchendorf vor den Toren der großen Stadt liegt ein verträumtes, kleines Grundstück, das im Exposé mit 490 qm angegeben war.
Eine neuerliche Überprüfung der Fläche ergab eine tatsächliche von 470 qm.
Ich glaubte an einen Zufall, einen Irrtum.
In der schönen kleinen Schwester Hamburgs, nämlich Hütchenburg, ist die Lage aber um einiges verschärfter....
Aus 750 qm wurden über Nacht 620.... das ist bedrohlich!
Wenn das so weiter geht, ist zwischen Hamburg und Flensburg bald nichts mehr übrig.
......
Die jeweiligen Verkäufer der Grundstücke beharren trotz ihrer Irrtümer auf den Preisen.
Bei einem Schwund von 130 qm finde ich das schon erstaunlich.
Außerdem wird eine neuerliche Vermessung ergeben, dass es sich bei rund 550 qm
einpendeln wird.
Hinten läuft der Garten schmal zu, weil es in einer Kurve liegt.
Das Haus, das noch drauf steht, ist viel kleiner als meins und der Vorgarten ist mit zwei Schritten zu durchqueren.
Wer keinen Özil-Frosch-Blick hat, sieht, dass es nicht 600 qm groß sein kann.
Die 20 qm weniger in Hütchendorf wären zu verschmerzen, wenn das Baufenster nicht auch zusammenschrumpeln würde.
Weil es sich um ein zu teilendes Grundstück handelt und auf dem vorderen Teil ein sanierungsbedürftiges Haus steht, geht der Verkäufer davon aus, dass er bei dem im Preis nachlassen muss.
Deshalb beharrt er nun auf seinem Preis.
Mein Vorschlag an den Herrn Makler doch bei seiner Courtage nachzubessern kam nicht gut an.
"Das verkaufen wir auch so, Frau Hütchen!"
Ja, klar, die anderen wissen ja auch nicht, dass das Grundstück immer kleiner wird.
Wohlweislich ist es nämlich bei den Internetportalen ganz verschwunden, um irgendwann mit 420 qm wieder aufzutauchen.....
.........
Nebenbei wären wir fast einem unseriösen Wohnungsanbieter aufgesessen.
Aber Immonet hat uns gewarnt.
Ich finde es außerordentlich beruhigend, dass die tatsächlich die Anbieter überprüfen.
Wäre aber auch zu schön gewesen, um wahr zu sein.... hätte man auch von selbst drauf kommen können.....
Für eine knappe halbe Mio Euronen bekommt man in der Hansestadt nur noch 100 qm Wohnfläche zwischen Bahntrasse und Polizeiwache an einer sechsspurigen Hauptverkehrsachse.
Das ist dann doch etwas happig, finde ich.
(also inkl. Nebenkosten zzgl. Makler)
Obwohl ich die Polizeiwache auch als meinen persönlichen Schutz vor allem Ungemach hätte schön reden können. Dann ist der Preis schon fast wieder in Ordnung.
In Hamburg ist auch ein gegenläufiger Trend zu Schleswig-Holstein zu beobachten.
Die Stadt wird größer.
Die Stadtteile dehnen sich immer weiter aus... vor allem die hochgradig begehrten, wie Uhlenhorst, Winterhude und Eimsbüttel.
Was uns alles angeboten wurde, das angeblich noch in jenen Stadtteilen liegt.
Darauf angesprochen, dass diese oder jene Strasse beim besten Willen nicht mehr zur Uhlenhorst gehören kann, zucken die Makler nur mit den Schultern und lächeln.
Ich weiß gar nicht, warum die sich wundern, dass ihr Image so schlecht ist.
Sie tragen die Schlüssel, erzählen Dir nach, was im Exposé zu lesen war, welches die Auszubildende zusammengestellt hat, und versuchen dann noch ihren Job als knochenharte Arbeit zu verkaufen.
Gut, die Parkplatzsuche bei den diversen Objekten ist schon nervenaufreibend....
und immer wieder einen mitleidigen Blick aufzusetzen, wenn ich sage, dass mir das Angebotene zu teuer erscheint, ist sicherlich auch eine großartige Leistung.
.......
Habt einen schönen, heißen Sommertag
(vor allem Ihr da in den vom Gewitter gebeutelten Gegenden der Republik)
vany
PS: FINALE! Goil....
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